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05.10.2017

16:32 Uhr

Kommentar zur USA und der Gewalt

Reise ans Ende der Nacht

VonStephan-Götz Richter

PremiumDie Massaker wie jüngst in Las Vegas mahnen: Die amerikanische Gesellschaft begeht Selbstmord, fürchtet Stephan-Götz Richter, Chefredakteur des Internet-Magazins „The Globalist“. Ein Gastbeitrag.

Stephan-Götz Richter ist Chefredakteur des Internet- Magazins „The Globalist“. Er arbeitete 30 Jahre in den USA. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Der Autor

Stephan-Götz Richter ist Chefredakteur des Internet- Magazins „The Globalist“. Er arbeitete 30 Jahre in den USA. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Die wesentliche Lektion aus dem jüngsten US-Inferno, diesmal in Las Vegas, reicht weit über das zynische Wirken der National Rifle Association, die Allmacht der Lobbys oder die faktische Käuflichkeit von wahlkampfspendensüchtigen US-Kongressabgeordneten hinaus. Bei genauer Betrachtung unterstreicht die jüngste Waffenepisode eine erschreckende Tatsache: die Idee der Existenz einer amerikanischen „Gesellschaft“ verkommt immer mehr zur Fiktion.

Einem bedeutenden Teil der in den USA lebenden Menschen fehlt es im Kern an dem Willen oder auch nur der Überzeugung, dass es anstrebenswert ist, zusammenleben zu wollen. Zwar wird in diesem Zusammenhang immer schnell auf die sozialen Medien geschimpft. In Wirklichkeit aber sind...

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