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04.10.2017

12:23 Uhr

Stephen Roach über die Geldpolitik der Notenbanken

Zurück zur Normalität

VonStephen Roach

PremiumDie unkonventionelle Geldpolitik der Notenbanken wurde auf dem Höhepunkt der Finanzkrise von 2008–2009 eingeleitet. Sie war eine erfolgreiche Notoperation. Doch es ist überfällig, sie zu beenden. Ein Gastbeitrag.

Stephen Roach ist Professor an der Yale-Universität. Er war Chairman von Stanley Morgan Asia. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com Privat [M]

Der Autor

Stephen Roach ist Professor an der Yale-Universität. Er war Chairman von Stanley Morgan Asia. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Ein dreifaches Hurra auf die Notenbanken! Das mag aus dem Munde eines langjährigen Kritikers der weltweiten Währungsbehörden seltsam erscheinen. Aber ich applaudiere dem lange überfälligen Bekenntnis der US Federal Reserve zur Normalisierung ihres Leitzinses und ihrer Bilanz. Dasselbe gilt für die Bank von England und für das widerwillige Nicken der Europäischen Zentralbank in dieselbe Richtung.

Die unkonventionelle Geldpolitik der Notenbanken – namentlich Nullzinsen und massive Wertpapierkäufe – wurde auf dem Höhepunkt der Finanzkrise von 2008–2009 eingeleitet. Sie war eine Notoperation. Die Notenbanken hatten, so schien es, keine andere Wahl, als für die als „quantitative Lockerung“ bekannten massiven Liquiditätsspritzen zu optieren.

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