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12.06.2017

08:58 Uhr

Theresa May in Großbritannien

Das zweite Desaster in Folge

VonDavid Marsh

PremiumDer Managing Director der britischen Denkfabrik OMFIF, David Marsh, glaubt, dass die Tage für Theresa May als britische Regierungschefin nach ihrer Wahlschlappe am Donnerstag gezählt sind. Ein Gastbeitrag.

David Marsh ist Managing Director der britischen Denkfabrik OMFIF. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com. Pablo Castagnola [M]

Der Autor

David Marsh ist Managing Director der britischen Denkfabrik OMFIF. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

Selten ist politische Selbstüberschätzung so deutlich sichtbar geworden. Das gescheiterte, von Theresa May inszenierte Spiel, eine vorzeitige Wahl im Vereinigten Königreich abzuhalten, ist die größte Wahlschlappe eines Premiers, seit Edward Heath im Februar 1974 eine Neuwahl ansetzte. Dies endete damals mit einem Patt im britischen Parlament, was der Labour-Partei unter Harold Wilson einen Vorsprung verschaffte, weshalb diese dann auch neun Monate später die Neuwahlen gewann. May hat angekündigt, dass sie im Amt bleiben und eine neue Regierung bilden will. Viel Glück! Da die Konservativen keine absolute Mehrheit erreicht haben, ist sie mit demselben Problem konfrontiert wie Heath.

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