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05.10.2017

14:16 Uhr

Expertenrat – Klaus Hansen

So wird die Thyssen-Tata-Fusion ein Erfolg

VonKlaus Hansen

PremiumThyssen-Krupp schweißt sein Stahlgeschäft mit dem des Tata-Konzerns zusammen. Ein Selbstläufer wird das nicht. Über 80 Prozent aller Fusionen scheitern. Was beide Seiten beachten müssen, damit die Partnerschaft funktioniert.

Er muss zwei Managementkulturen zusammenbringen. dpa

Thyssen-Krupp-Chef Hiesinger

Er muss zwei Managementkulturen zusammenbringen.

Es gibt harte Wahrheiten, die Unternehmenslenker aussprechen und aus denen sie Konsequenzen ziehen müssen. Thyssen-Krupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger servierte erst jüngst eine Kostprobe davon. Sein Mischkonzern leidet ausgerechnet unter dem, was ihn stark und groß gemacht hat: dem Stahlgeschäft. Die Branche ächzt bekanntermaßen seit Jahren unter massiven Überkapazitäten und muss konsolidiert werden. Die hochwertigen Stähle des Dax-Konzerns bilden da keine Ausnahme.

Der einstige Siemens-Manager und damit mischkonzerngestählte Mann Hiesinger wusste bereits seit langem, dass Thyssen-Krupps Stahlsparte nur eine einzige Überlebenschance bleibt: Sie muss sich mit einem Konkurrenten verbünden. Die einzige Frage war, mit wem und unter welchen Bedingungen.

Fusionen...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

05.10.2017, 16:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Hansen,

mein erster Punkt heißt Glaubwürdigkeit von Thyssen-Krupp. Vor wenigen Jahren sah die Firma ihr Heil noch in der Errichtung riesiger Stahlwerke in den USA und in Brasilien, heute sehen die Herren den Weltstahlmarkt als übersättigt an. Und Morgen? Kein Mensch weiß, was die an den verschiedenen Wochentagen sehen. Vielleicht verschiedenfarbige Mäuse?

Mein zweiter Punkt sind Ihre eigenen Ausführungen. Vielleicht können Sie in einem kurzen Satz und einfachen Worten einmal erklären, welchen Vorteil ein Zusammenschluß mit Tata bringen soll? Vielleicht sagen Sie ganz einfach, dass es sich fusioniert einfacher schrumpft.

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