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14.06.2017

11:51 Uhr

Expertenrat – Nora Heer

Mit Träumen führt es sich besser als mit Feindbildern

VonNora Heer

PremiumWer die Zukunft kurzfristigen Bedürfnissen opfert, muss scheitern. So wird es auch dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan ergehen, der nur auf Machterhalt aus ist. Ein Land – und auch ein Unternehmen – lässt sich so nicht führen. Dafür braucht es eine Vision.

Schwieriges Schwarz-Weiß-Denken. AP

Recep Tayyip Erdogan

Schwieriges Schwarz-Weiß-Denken.

Wir leben in einer Zeit großer gesellschaftlicher und auch politischer Umwälzungen. Was bisher als sicher und verlässlich galt, wird in Frage gestellt, ist im Fluss. In solchen Zeiten, nimmt das Bedürfnis zu, die eigene Identität nach außen zu schützen.

Sündenböcke oder Feindbilder sind – insbesondere für Populisten – ein probates Mittel, die eigene gesellschaftspolitische Agenda voranzutreiben. Sie bauen ein Deutungsmuster auf, das auf einer Schwarz-Weiß-Sicht der Welt beruht. Typisch für ein solches Denken in Feindbildern ist, dass im Anderen das Böse gesehen wird. Dagegen steht ein positives – oft absurd überhöhtes – Selbstbild.

Aktuell scheint dieses Prinzip wieder stärker in...

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