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14.08.2017

17:11 Uhr

Expertenrat – Constanze Hintze

Ist der Algorithmus der bessere Anleger?

VonConstanze Hintze

PremiumRoboadvisor wollen die private Vermögensverwaltung neu erfinden. Auch Banken stürzen sich immer mehr auf das Thema. Ist der Hype gerechtfertigt? Bislang bleiben die digitalen Portfolios ihren Renditebeweis schuldig.

Löst der Roboter irgendwann dann Vermögensverwalter ab? Imago

Kalt und kalkuliert

Löst der Roboter irgendwann dann Vermögensverwalter ab?

Das Zauberwort der Finanzwelt im Geschäft mit Privatkunden heißt Roboadvisor. Hierbei handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine digitale Vermögensverwaltung, die bereits mit wenigen Hundert Euro gestartet werden kann. Sie soll auch Anlegern mit kleineren Vermögen Zugang zu professionellen Vermögensverwaltungen, Kostenvorteile und ein hohes Maß an Transparenz ermöglichen. Das wiederum macht das Produkt natürlich auch für vermögende Investoren interessant. Kein Wunder, dass manch einer in der automatisierten und digitalen Vermögensverwaltung die goldene Zukunft sieht.

Die dahinterstehende Idee klingt auf den ersten Blick vertraut. Mich erinnert das an die Anfänge der Investmentfondsindustrie vor rund 50 Jahren, wo es darum ging, Anleger...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

14.08.2017, 18:00 Uhr

Sehr geehrte Frau Hintze,

wie darf ich mir Vermögensberatung/-verwaltung eigentlich vorstellen? Gehe ich da zu einer Bank und fülle einen 10seitigen Fragebogen aus? Muß ich zuerst zu einem gläsernen Menschen werden, muß die Bank oder der Roboadvisor zunächst alles über mich wissen? Und danach stellen mir die mir einen Depotvorschlag zusammen, dem ich sofort mit ganzem Herzen zustimme. So ein Vorschlag, in den ich sofort die gesamten Ersparnisse meines Lebens und das Erbe meiner Eltern investiere? Glauben Sie an dieses Märchen?

Sie haben sicher gemerkt, auf was ich raus will. Vermögensanlage ist eine Kunst. Aber nicht die Kunst eines Bankangestellten oder Roboters, sondern meine eigene. Ich muß mich da selbst einarbeiten. Zunächst mit kleinen Beträgen und ein paar DAX-ETFs. Dann viel lesen und mit anderen diskutieren. Eigene Erfahrungen sammeln und selber gescheit werden. Dauert viele Jahre. Aber den Bankberater hat man sehr rasch überholt.

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