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02.10.2017

17:43 Uhr

Expertenrat – Klaus Kaldemorgen

Gefährliche Gewinnillusionen

VonKlaus Kaldemorgen

PremiumIn den USA sind Managervergütungen größtenteils an die Entwicklung der Aktie gekoppelt. Viele CEOs helfen dem Börsenkurs daher künstlich auf die Sprünge – mit Rückkaufprogrammen. Das kann jedoch negative Folgen haben.

Aktienrückkaufprogramme, sogenannte „share buybacks“, werden von über zwei Dritteln aller Unternehmen im S&P-Index durchgeführt. AP

Wall-Street-Schriftzug in New York

Aktienrückkaufprogramme, sogenannte „share buybacks“, werden von über zwei Dritteln aller Unternehmen im S&P-Index durchgeführt.

Dass man mit Illusionen reich werden kann, wissen nicht nur die Filmstudios in Hollywood, sondern auch die CEOs der meisten US-Konzerne. Ein beträchtlicher Teil ihrer Vergütung ist nämlich über Optionen an die Entwicklung des Aktienkurses gekoppelt. In den USA gilt dies für 75 Prozent der Vorstände (zum Vergleich: In Deutschland ist es nur rund ein Viertel). Da liegt es nahe, dem Börsenkurs künstlich auf die Sprünge zu helfen, wenn es das operative Ergebnis nicht schafft.

Das Zauberwort für steigende Aktienkurse lautet „share buybacks“ oder auf gut Deutsch: Aktienrückkaufprogramme. Diese werden in unterschiedlichem Umfang von fast 85 Prozent der im S&P...

Kommentare (1)

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Herr Peter Zechner

03.10.2017, 08:44 Uhr

Im Jänner hat er davor gewarnt, dass sich der Trump Effekt schon nach dem ersten Quartal verflüchtigen könnte, die Kurse werden einbrechen.

Meiner Meinung nach bekommen diese Herren, ob Marc Faber, Jim Rogers, Klademorgen, Felix Zulauf usw. alle Geld dafür um Scheix zu erzählen.

Der Einzige unter diesen Kasperln, der seriöse Meinungen abgibt ist Nouriel Roubini.

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