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12.06.2017

06:12 Uhr

Expertenrat – Klaus Kaldemorgen

Warum das Risiko an den Börsen sinkt

VonKlaus Kaldemorgen

PremiumSo paradox es klingen mag: Das Risiko eines Aktieninvestments nimmt mit steigenden Kursen ab. Die Stärke der Schwankungen ist dafür aber nicht unbedingt der beste Gradmesser. Und Vorsicht vor dem „Volatilitätsschock“!

Schwankungen sagen nichts über den Anlageerfolg aus. AFP; Files; Francois Guillot

Kurstafel an der Frankfurter Börse

Schwankungen sagen nichts über den Anlageerfolg aus.

Das Risiko an den Aktienmärkten sinkt – eine ziemlich steile These angesichts fast wöchentlicher Höchstkurse, die momentan an den europäischen und amerikanischen Aktienmärkten erreicht werden. Intuitiv dürfte es vielen Investoren nicht einleuchten, dass das Risiko eines Aktieninvestments mit steigenden Kursen abnimmt. Schließlich gibt es ja die zugegebenermaßen wenig hilfreiche Börsenweisheit „Sell high, buy low“. Allerdings ist das gefühlte Risiko eine Sache, die Messung des Risikos aber eben eine andere.

An den Kapitalmärkten hat sich als wichtigste Maßzahl für das Risiko die „Volatilität“ oder auf gut Deutsch „Schwankungsbreite“ durchgesetzt. Vereinfacht drückt diese Zahl prozentual die Schwankung einer Zeitreihe um ihren Mittelwert aus. Sehr...

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