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21.07.2017

06:00 Uhr

Expertenrat – Dr. med. Sabine Schonert-Hirz

Die Stadt als Schule gegen Stress

VonSabine Schonert-Hirz

PremiumVerkehrschaos, Lärm, Gedränge – das Großstadtleben ist hektisch und überflutet die Reize. Doch wer gut auf sich selbst achtet, kann viel über den Umgang mit Stress lernen. Es kommt nur auf die richtige Balance an.

In der Großstadt lässt sich Achtsamkeit besonders gut üben. picture alliance / dpadpa / picture alliance

Gedränge in der Kölner Schildergasse

In der Großstadt lässt sich Achtsamkeit besonders gut üben.

Der Stress der modernen Großstädte ist nicht so neu, wie es scheint. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts breitete sich besonders unter den intellektuellen Städtern eine geheimnisvolle Mischung aus Gereiztheit und Erschöpfung aus – Neurasthenie genannt. Die empfindsamen Seelen litten unter denselben Einflüssen wie die Stadtbewohner heute. Gestern wie heute steht die urbane Unruhe für Fortschritt, Lebensintensität und Abenteuer. Die digitale Beschleunigung unseres Lebens tut ihren Teil dazu. Muße und Entspannung – langweilig! Das kommt von alleine, wenn ich alt bin, denken sich viele. Bis dahin gilt: Effizienz, keine Zeit vergeuden, ich muss los!

Der urbane Lebensraum erzeugt jedoch nicht nur...

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