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07.06.2017

17:48 Uhr

Abwicklung der „Banco Popular“

Evolution statt Revolution

VonYasmin Osman

PremiumDer Fall „Banco Popular“ ist eine Premiere: Es ist die erste Bankenabwicklung nach dem neuen europäischen Recht. Das ist zweifelsohne ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr aber auch nicht. Eine Analyse.

Erstmals greifen neue EU-Regeln zur Bankenabwicklung. dpa

Geldautomat der Banco Popular

Erstmals greifen neue EU-Regeln zur Bankenabwicklung.

Es war ein großes Versprechen, das Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einem G20-Gipfel im November 2014 machte: Nie wieder solle eine marode Bank mit Geld des Steuerzahlers gerettet werden, versprach sie im australischen Brisbane. Wenige Monate zuvor hatten sich die europäischen Regierungen und das Parlament auf strenge Regeln für die Abwicklung gescheiterter Banken geeinigt.

Nun hat der Fall „Banco Popular“ gezeigt, dass die Entsorgung einer Krisenbank mit den neuen Regeln tatsächlich funktionieren kann. Über Nacht haben die zuständigen Behörden, die Europäische Zentralbank, die Europäische Kommission, die EU-Abwicklungsbehörde SRB sowie die spanische Abwicklungsbehörde eine Auffanglösung für die sechstgrößte spanische Bank gebastelt, bei...

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