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10.07.2017

17:17 Uhr

Analyse zu G20 und Afrika

Gefährliche Zerreißprobe

VonWolfgang Drechsler

PremiumDie alten Denkschablonen werden erst dann zerplatzen, wenn sich Afrika nicht länger hinter der kolonialen Vergangenheit verschanzt. Mehr Realismus hilft dem Kontinent am besten. Eine Analyse.

Auch der neue Marshallplan wird vermutlich nur sehr eingeschränkt helfen. Ashraf Shazly

Afrika

Auch der neue Marshallplan wird vermutlich nur sehr eingeschränkt helfen.

An Afrika zerren Kräfte, die den Kontinent entweder zerreißen und Europa schwer erschüttern könnten – oder ihn erstmals auf einen langfristigen Wachstumspfad hieven und womöglich vom Almosenempfänger zum Investitionsziel machen. Aktuelle Uno-Prognosen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Menschen in Afrika südlich der Sahara bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird – von derzeit knapp über einer Milliarde auf dann mindestens 2,2 Milliarden. Ob diese Menschen eines Tages tatsächlich emsige Konsumenten und Produzenten werden, wie Optimisten glauben, oder stattdessen sozialen Zündstoff liefern, wird sich in der nächsten Generation entscheiden. Noch ist unklar, woher all die Schulen, Krankenhäuser und vor...

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