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23.05.2017

13:23 Uhr

Analyse zur Grunderwerbsteuer

Wettlauf nach oben

VonAxel Schrinner

PremiumVielen Ökonomen galt die Grunderwerbsteuer als Blaupause für Reformen. Inzwischen ist sie die achtgrößte Einzelsteuer in Deutschland – und zeigt: Steuerwettbewerb funktioniert oft anders als gedacht. Eine Analyse.

Mancherorts ist das Aufkommen der Grunderwerbssteuer so hoch wie das der Gewerbesteuer. dpa

Baugrundstück zu verkaufen

Mancherorts ist das Aufkommen der Grunderwerbssteuer so hoch wie das der Gewerbesteuer.

Welche Steuer ist in den vergangenen Jahren so rasant gestiegen wie keine andere? Es war nicht die progressive Einkommensteuer, die der hart arbeitenden Bevölkerung immer mehr Geld aus der Tasche zog, es war auch nicht die Erbschaftsteuer, die – glaubt man den Verbänden – viele Unternehmer an den Rand der Verarmung drängte, und es war auch nicht die Gewerbesteuer, die angesichts immer neuer Rekordgewinne die Staatskassen zum Überlaufen brachte.

Klammheimlich hat sich die Grunderwerbsteuer zur achtgrößten Einzelsteuer gemausert. Allein in den letzten fünf Jahren verdoppelte sich ihr Aufkommen, und ein Ende des Booms ist laut Steuerschätzung nicht in Sicht. In...

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