Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.07.2017

12:25 Uhr

Arbeitszeitmodelle

Zeit ist das neue Geld

VonFrank Specht

PremiumDie Gewerkschaft IG Metall will in der kommenden Tarifrunde voraussichtlich für eine temporäre 28-Stunden-Woche kämpfen. Doch flexible Arbeitszeiten sind Luxus – und so nicht für alle da. Ein Kommentar.

Mit dem Kampf für flexiblere Arbeitszeiten wollen die Gewerkschaften punkten. dpa

Karte zur Arbeitszeiterfassung

Mit dem Kampf für flexiblere Arbeitszeiten wollen die Gewerkschaften punkten.

Die letzte große Schlacht um die Arbeitszeit liegt 14 Jahre zurück. Im Sommer 2003 versuchte die IG Metall mit wochenlangen Streiks, die 35-Stunden-Woche auch in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie durchzusetzen – und scheiterte krachend. In der kommenden Tarifrunde will die Gewerkschaft nun voraussichtlich für eine temporäre 28-Stunden-Woche kämpfen. Beschäftigte sollen kürzertreten dürfen, wenn Kinder zu betreuen sind, ein Hausbau ansteht – oder auch einfach so.

Das Thema Arbeitszeit hat nicht nur bei den Metallern Hochkonjunktur. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass sich in Berlin nicht ein neuer Kongress der Work-Life-Balance widmet. So hat eine Kommission der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung gerade...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×