Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.10.2017

16:21 Uhr

Deutsche Bank

Ungeduld ist der falsche Ratgeber

VonDaniel Schäfer

PremiumSeitdem John Cryan vor zwei Jahren den Posten des Vorstandschefs übernahm, musste er die Folgen des jahrelangen Missmanagements aufarbeiten. Die Führungsdebatte bei der Deutschen Bank ist deshalb verfrüht. Ein Kommentar.

Die Ungeduld der Investoren wächst. AP

Deutsche Bank

Die Ungeduld der Investoren wächst.

FrankfurtDie Deutsche Bank gibt derzeit wieder einmal kein gutes Bild ab: Der Aktienkurs ist seit Jahresbeginn um sechs Prozent gefallen, die „A“-Note bei der Ratingagentur Fitch ist passé, und die Erträge erodieren. Nach mehreren Jahren Dauerkrise und einer tiefen Vertrauenskrise 2016 scheint Deutschlands mächtigste Bank nur noch ein Schatten ihrer selbst zu sein. Die Folge: Der eine oder andere Großinvestor verliert die Geduld und liebäugelt mit einem Führungswechsel.

Doch Aktionismus ist selten ein guter Ratgeber. Ein verfrühter Austausch des Vorstandschefs John Cryan wäre der falsche Schritt. „Die Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel“,...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×