Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.05.2017

23:28 Uhr

Geldpolitik im Vergleich

Der Tag X wird für die EZB kommen

VonFrank Wiebe

PremiumDas Beispiel der US-Notenbank hält Lehren für die Europäer bereit – derzeit gilt die amerikanische Geldpolitik mit einigen Zinserhöhungen als möglicherweise zu scharf. In Europa ist die Diskussion fern. Ein Kommentar.

In den USA steigen die Zinsen. Zu schnell? Reuters

US-Notenbank in Washington

In den USA steigen die Zinsen. Zu schnell?

Tauben wachsen normalerweise keine scharfen Schnäbel. Außer es handelt sich um geldpolitische „Tauben“, also Anhänger von niedrigen Zinsen. Die werden mitunter zu „Falken“, wechseln also den Kurs zu einer härteren Gangart.

In den USA lässt sich nicht nur ein derartiger Kurswechsel beobachten, sondern auch die Reaktion der Öffentlichkeit. Jahrelang waren Investoren unzufrieden mit den niedrigen Zinsen der US-Notenbank Fed. Sie galt als zu lasch. Seit die Fed schrittweise die Zinsen erhöht, muss sie sich plötzlich rechtfertigen, dass sie die Zügel möglicherweise zu schnell anzieht. US-Präsident Donald Trump hat bereits angemerkt, dass er eigentlich niedrige Zinsen mag, nachdem er noch im...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×