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13.09.2017

18:50 Uhr

Kommentar zu Air Berlin

Ich-AG im Cockpit

VonDieter Fockenbrock

PremiumDer wilde Streik gut bezahlter Piloten zeigt einmal mehr den verzerrten Wettbewerb in der Luft. Es ist nicht die Schuld der Mitarbeiter, dass Air Berlin pleite ging. Auch wir Kunden müssen uns hinterfragen. Ein Kommentar.

Der wilde Pilotenstreik macht erneut deutlich: Die Airline fliegt schlicht zu teuer. dpa

Maschine von Air Berlin

Der wilde Pilotenstreik macht erneut deutlich: Die Airline fliegt schlicht zu teuer.

Natürlich liegt es nahe, die üppig entlohnten Piloten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin dafür zu prügeln, dass sie mit ihrer erfundenen Influenza-Epidemie die Sanierung gefährden. Ausgerechnet das Personal mit dem dicksten Gehalt zettelt einen wilden Streik an und bringt die Firma in eine existenzbedrohliche Lage. Die Ich-AG im Cockpit.

Dabei ist Air Berlin längst pleite. Schlimmer, könnte man meinen, geht es ja gar nicht. Doch es geht. Muss die notdürftig mit Staatshilfe in der Luft gehaltene Airline vollends grounden, das heißt den Betrieb komplett einstellen, dann wäre sogar der angepeilte (Teil-)Verkauf an Investoren gefährdet.

Doch die wild streikenden Piloten allein...

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