Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.06.2017

17:37 Uhr

Kommentar zu Angriff auf Nestlé

Hedgefonds, die neue Macht

VonRobert Landgraf

PremiumThird Point greift den Nestlé an. Der Vorstoß zeigt: Aktivistische Hedgefonds nehmen sich Firmen in Europa vor, nachdem in den USA neue Ziele schwieriger zu finden sind. Ein Kommentar.

Am besten können sich Unternehmen schützen, indem sie eine klare Strategie verfolgen und diese öffentlich sauber formulieren. Bloomberg/Getty Images

Nestlé

Am besten können sich Unternehmen schützen, indem sie eine klare Strategie verfolgen und diese öffentlich sauber formulieren.

Dan Loeb ist immer für eine Nachricht gut. Diesmal greift der Finanzinvestor mit seinem Hedgefonds Third Point den weltgrößten Lebensmittelkonzern Nestlé an und versucht, ihn aufzumischen. Er fordert eine höhere Gewinnmarge, einen Aktienrückkauf und den Verkauf von Bereichen abseits des Kerngeschäfts. Der Vorstoß Loebs ist das jüngste Beispiel dafür, dass aktivistische Hedgefonds nicht davor zurückscheuen, Unternehmen anzugreifen, und versuchen, sie zu zwingen, sich zu verändern.

Am Ende steht hinter all den Aktivitäten das Ziel, in möglichst kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Dafür können durchaus mehrere Milliarden investiert werden, wie das Beispiel Nestlé eindrucksvoll belegt. Die Aktivisten sind aber auch...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×