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01.10.2017

18:12 Uhr

Kommentar zu Katalonien

Spanisches Trauerspiel

VonSandra Louven

PremiumDie Kluft zwischen Katalonien und der Zentralregierung in Madrid ist jetzt größer als je zuvor. Das rücksichtslose Vorgehen der spanischen Polizei nützt am Ende nur der Minderheit der Separatisten. Ein Kommentar.

Der Streit um die illegalen Abspaltungswünsche der spanischen Provinz muss statt auf der Straße wieder am Verhandlungstisch geführt werden. dpa

Referendum in Katalonien

Der Streit um die illegalen Abspaltungswünsche der spanischen Provinz muss statt auf der Straße wieder am Verhandlungstisch geführt werden.

Es ist ein Trauerspiel, dass ein Staat mit Gummigeschossen gegen die eigene Bevölkerung vorgeht, weil sie wählen gehen will. Die Kluft zwischen Katalonien und dem Rest des Landes ist jetzt größer als jemals zuvor.

Allerdings liegt die Verantwortung dafür nicht nur in Madrid. Es war die katalanische Regierung, die die Bürger in dem politischen Streit auf die Straße und an die Urnen gerufen hat. Das Referendum verstößt gegen die spanische Verfassung. Ein Staat muss eingreifen, wenn eine Region sich über das Regelwerk für das Zusammenleben erhebt. Kommt heute Katalonien damit durch, folgen morgen weitere Regionen – nicht nur in Spanien

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