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03.07.2017

17:33 Uhr

Kommentar zu Thyssen-Krupp

Nicht beirren lassen

VonMartin Murphy

PremiumThyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger setzt zum großen einschnitt an: Er will die Stahlsparte verkaufen. Betriebsrat und IG Metall laufen Sturm dagegen. Dabei ist der Plan für alle Seiten von Vorteil. Ein Kommentar.

Thyssen-Krupp will seine Stahlsparte verkaufen. dpa

Abstich am Hochofen

Thyssen-Krupp will seine Stahlsparte verkaufen.

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp ist ein Koloss. Aber einer, der auf einem weichen Grund steht. Die Attribute, die mit dem Namen Krupp verbunden werden – Härte und Profit – stehen im Gegensatz zur Realität. Schon bei der nächsten Wirtschaftskrise könnte die bescheidene Finanzkraft des Konzerns aufgezehrt sein. Thyssen-Krupp wäre dann pleite.

Dies hört sich negativ an. In der Tat ist es aber ein Wunder, dass der Konzern überhaupt noch existiert. Als Heinrich Hiesinger den Vorstandsvorsitz im Januar 2011 übernahm, da stand Thyssen-Krupp am Abgrund. Der Bau von Stahlwerken in Amerika hatte zwölf Milliarden Euro verschlungen; Bereiche wie Edelstahl produzierten Verluste.

Hiesinger...

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