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22.05.2017

17:27 Uhr

Kommentar zu Trumps Israel-Besuch

Der arabische Winter

VonTorsten Riecke

PremiumTrumps Friedensmission für den Nahen Osten ist keineswegs so erfrischend neu, wie sie erscheinen mag. Er setzt in der Krisenregion auf die alte Koalition des Status quo. Ein Kommentar.

Der US-Präsident reiste nach seinem Besuch in Riad weiter nach Israel. AP

Donald Trump, Reuven Rivlin

Der US-Präsident reiste nach seinem Besuch in Riad weiter nach Israel.

Wie viele seiner Vorgänger will jetzt auch Donald Trump Frieden in den Nahen Osten bringen. Dabei droht ihm jedoch ebenfalls eine Bruchlandung im Treibsand des Misstrauens. Der US-Präsident kommt mit keiner neuen Strategie in die Krisenregion, sondern setzt auf die alte Koalition des Status quo. Obama wollte noch dem „Arabischen Frühling“ zum Durchbruch verhelfen, Trump richtet sich auf einen langen politischen Winter in der Region ein. Dass er nebenbei auch noch Freund und Feind verwirrt, macht seine Mission nicht leichter und die Region nicht sicherer.

Selbst Israels Premier Benjamin Netanjahu kann sich nach der Euphorie über Trumps Wahlsieg nicht mehr...

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