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06.07.2017

15:03 Uhr

Kommentar zur Deutschen Bank

Bitte nicht zu deutsch

VonMichael Maisch

PremiumDie Deutsche Bank bekennt sich zum Heimatmarkt. Die Teil-Regermanisierung ist allerdings ein schwieriger Spagat – und noch ist nicht klar, ob das Institut sie verletzungsfrei überstehen wird. Ein Kommentar.

Seit John Cryan die Macht in den Doppeltürmen übernommen hat, ist die Deutsche Bank wieder ein gutes Stück deutscher geworden. dpa

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt

Seit John Cryan die Macht in den Doppeltürmen übernommen hat, ist die Deutsche Bank wieder ein gutes Stück deutscher geworden.

Lange Jahre musste sich die Deutsche Bank fragen lassen, wie deutsch sie eigentlich ist. Der Umbau des biederen Frankfurter Geldhauses zur globalen Investmentbank führte auch zu einer Verschiebung des Gravitationszentrums vom Main in Richtung Themse. Eine Zeit lang tobte zwischen den ehrgeizigen Londoner Investmentbankern und den traditionsbewussten Frankfurter Privat- und Firmenkundenbetreuern sogar so etwas wie ein Kulturkampf, der in Diskussionen kulminierte, ob das Hauptquartier des größten heimischen Geldhauses nicht in der Great Winchester Street im Herzen der Londoner City besser aufgehoben wäre als an der Taunusanlage. Damals galt die Bank schlicht als vaterlandslos.

Diese Zeiten sind vorbei. Der neue Chef...

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