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13.09.2017

19:45 Uhr

Kommentar zur Deutschen Bank

Die Ungeduld der Aktionäre

VonMichael Maisch

PremiumAngesichts magerer Erfolge beginnen Analysten an Deutsche-Bank-Chef John Cryan zu zweifeln. Doch für eine Führungsdiskussion beim größten heimischen Geldhaus ist es noch zu früh. Ein Kommentar.

Die Schonfrist für den Deutsche-Bank-Chef ist vorbei. Reuters, Sascha Rheker

John Cryan

Die Schonfrist für den Deutsche-Bank-Chef ist vorbei.

Normalerweise bekommen Vorstandschefs 100 Tage Schonfrist, wenn sie einen neuen Posten antreten. John Cryan, dem Mann an der Spitze der Deutschen Bank, räumten die Investoren deutlich mehr Zeit ein. Diese Geduld war allerdings auch mehr als gerechtfertigt, schließlich erbte der Brite von seinen Vorgängern einen riesigen Berg an Problemen. Und er musste das Geldhaus durch eine der gefährlichsten Krisen seiner Geschichte steuern, als im vergangenen Herbst eine milliardenschwere Vergleichsforderung des US-Justizministeriums für dubiose Hypothekendeals Zweifel an der finanziellen Stärke der Bank weckte.

Aber jetzt, nach zwei Jahren Amtszeit, ist die Schonfrist für Cryan definitiv zu Ende. Gleich bei mehreren...

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