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27.07.2017

16:43 Uhr

Kommentar zur Deutschen Börse

Schlechtes Timing für Kengeter

VonMichael Brächer

PremiumZuerst beschäftigen Insidervorwürfe die Deutsche Börse, jetzt auch noch schwache Zahlen. Der Konzern um Carsten Kengeter bräuchte dringend einen Befreiungsschlag, ist aber zu sehr mit sich beschäftigt. Ein Kommentar.

Der Konzern offenbart altbekannte Schwächen. dpa

Zentrale der Deutschen Börse in Eschborn

Der Konzern offenbart altbekannte Schwächen.

FrankfurtAuch das noch: Als hätte die Deutsche Börse mit den Insidervorwürfen gegen ihren Vorstandschef nicht schon genug Schwierigkeiten, enttäuschen jetzt auch noch schwache Zahlen die Aktionäre. Die Flaute an den Märkten belastet das Ergebnis, auch die selbst gesteckten Ziele dürften in diesem Jahr nur noch mit viel Glück zu schaffen sein. Die verkappte Gewinnwarnung der Eschborner ist ein Alarmsignal: Die Börse muss sich neue Geschäftsfelder erschließen, um weniger abhängig von der Volatilität an den Märkten zu werden. Doch dafür scheint das Management zu sehr mit eigenen Problemen beschäftigt zu sein.

Natürlich sind Quartalszahlen nur eine Momentaufnahme. Aber sie illustrieren...

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