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05.10.2017

15:44 Uhr

Kommentar zur Einlagensicherung

Das trojanische Pferd aus Brüssel

VonDaniel Schäfer

PremiumDer EU-Vorschlag zur Einlagensicherung hat es in sich: Was so harmlos als Idee zur Stabilisierung der europäischen Banken daherkommt, ist eigentlich die Einführung einer Transferunion durch die Hintertür. Ein Kommentar.

Die EU versucht wieder einmal, das Pferd von hinten aufzuzäumen. dpa

Die EU versucht wieder einmal, das Pferd von hinten aufzuzäumen.

Das Vorhaben klingt auf den ersten Blick ganz vernünftig: Nach zwei Jahren Stillstand müsse das europäische Megaprojekt Bankenunion endlich voranschreiten, fordert EU-Kommissar Valdis Dombrovskis. Nötig sei eine europäische Einlagensicherung, denn ohne diese bleibe die Bankenunion anfällig für künftige Krisen, setzt er in seinem Reformvorschlag warnend hinzu.

Mit dem neuen Vorstoß soll das Projekt eines gemeinsamen Bankenmarkts in der Euro-Zone endlich vollendet werden. An sich ein hehres Vorhaben. Doch was so harmlos als Idee zur Stabilisierung der europäischen Banken daherkommt, ist auf den zweiten Blick nichts anderes als ein trojanisches Pferd aus Brüssel. Dombrovskis schlägt letztlich vor, eine Transferunion durch die...

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