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08.06.2017

16:28 Uhr

Kommentar zur Geldpolitik der EZB

Es geht aufwärts

VonFrank Wiebe

PremiumMario Draghi schlägt den richtigen Kurs ein, wenn auch spät und langsam. Fest steht allerdings auch: Der EZB-Chef allein kann Europa nicht retten. Die EU muss ihren Zusammenhalt neu definieren. Ein Kommentar.

Erste Hinweise auf das Ende der Billig-Geld-Politik der EZB. Reuters

Mario Draghi

Erste Hinweise auf das Ende der Billig-Geld-Politik der EZB.

Endlich. Bei aller Zurückhaltung gibt die Europäische Zentralbank (EZB) erste Hinweise, dass der ultralockere Kurs ihrer Geldpolitik nicht ewig andauern wird. Bei der Sitzung im September folgen hoffentlich konkretere Angaben dazu. Für die Opfer ihrer niedrigen Zinsen ist das Ende der Durststrecke wenigstens zu erahnen. Es geht aufwärts, wenn auch spät und langsam. Und begleitet von Diskussionen, wie genau der Schwenk inszeniert werden soll.

EZB-Chef Mario Draghi folgt mit seinem umstrittenen Kurs im Wesentlichen dem amerikanischen Vorbild. Dass er dabei Jahre zurückliegt, hat mehrere Gründe. Europa hat nach der Finanzkrise langsamer aufgeräumt als Amerika, außerdem kam dann gleich noch...

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