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15.06.2017

18:55 Uhr

Kommentar zur Geldpolitik

Der Geist von Bretton Woods

VonFrank Wiebe

PremiumNotenbanken müssen sich abstimmen und enger mit Regierungen zusammenarbeiten. Erfolgreiche Geldpolitik lässt sich längst nicht mehr mit dem Tunnelblick nur auf die nationale Volkswirtschaft machen. Ein Kommentar.

US-Finanzminister Henry Morgenthau Jr. (Mitte), Kanadas Finanzminister J. L. Lesley (links) und der sowjetische Delegierte M. S. Stepanow im Jahr 1944 im Gespräch. Notenbanken müssen sich wieder mehr abstimmen. picture alliance/ASSOCIATED PRESS

Vorbild Bretton Woods

US-Finanzminister Henry Morgenthau Jr. (Mitte), Kanadas Finanzminister J. L. Lesley (links) und der sowjetische Delegierte M. S. Stepanow im Jahr 1944 im Gespräch. Notenbanken müssen sich wieder mehr abstimmen.

In Bretton Woods, in einem ausladenden Luxushotel in den Bergen des US-Bundesstaats New Hampshire, haben sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Siegermächte getroffen und eine Ordnung für die friedliche Zusammenarbeit nach dem Krieg geschaffen. So sind Internationaler Währungsfonds und Weltbank entstanden. Hier wurde eine stabile Währungsordnung aufgestellt, die bis in die 70er-Jahre Bestand hatte. Vor allem aber herrschte dort die Einsicht, dass nur Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet die Art von Spannungen verhindern kann, die erheblich zum Krieg beigetragen hatten.

Wir brauchen heute wieder mehr von dem Geist in Bretton Woods. Das heißt nicht, dass es gilt, die Währungsordnung der...

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