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05.06.2017

19:04 Uhr

Kommentar zur Golf-Krise

Trumps Irrwitz

VonMathias Brüggmann

PremiumDer irrlichternde US-Präsident ist mitschuldig an der wachsenden Konfrontation am Golf. Sein Wettern gegen Teheran ist politisch kurzsichtig und eine Belastung für die instabile Region. Ein Kommentar.

Der US-Präsident hat mit seinem außenpolitischen Dilettantismus viel Schaden in der Golf-Region angerichtet. dpa

Donald Trump und Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani

Der US-Präsident hat mit seinem außenpolitischen Dilettantismus viel Schaden in der Golf-Region angerichtet.

BerlinWie schnell sich außenpolitische Fehler rächen, kann Donald Trump nach seiner ersten großen Auslandsreise quasi live erleben: Es ist gerade zwei Wochen her, da hielt der neue US-Präsident seine große Rede an die Führer der meisten islamischen Staaten. Nicht dabei und von Trump am wütendsten kritisiert: Iran. Und an Teheran sowie am Umgang mit dessen Hegemonie-Ansprüchen am Persischen Golf scheiden sich die Geister der Araber, die mit ihren Öl- und Gasexporten noch immer Nährboden für große Teile der globalen Industrie sind.

Trump, der mit Saudi-Arabien Rüstungsdeals für 110 Milliarden Dollar eingefädelt hat, hatte eine noch härtere Isolierung Irans...

Kommentare (1)

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Herr Nasch Freudiger

05.06.2017, 20:14 Uhr

HaBL: Der US-Präsident hat mit seinem außenpolitischen Dilettantismus viel Schaden in der Golf-Region angerichtet.

So ist es! Fragt sich nur für wen?
Nach den nicht zu überbietenden Trump-Draufhaue unserer "Quallitätsmedien" zu urteilen muss Trump's Nachzündung ALLEN Kalifatsanhängern - den offenen und den hinterfotzigen - wie ein Weltuntergang vorkommen.

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