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29.06.2017

12:17 Uhr

Kommentar zur Kartellstrafe gegen Google

Mehr Tempo bitte!

VonJens Koenen

PremiumDie Rekordstrafe der EU gegen Google ist wegweisend – in zweifacher Hinsicht: Es zeigt, dass unser geltendes Wettbewerbsrecht grundsätzlich greift. Es macht aber auch deutlich, dass es noch Mängel gibt. Ein Kommentar.

Wettbewerbskommissarin Vestager hat nicht das Marktmonopol von Google an sich an den Pranger gestellt, wohl aber den Missbrauch dieses Monopols. Reuters

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Wettbewerbskommissarin Vestager hat nicht das Marktmonopol von Google an sich an den Pranger gestellt, wohl aber den Missbrauch dieses Monopols.

Wow! 2,4 Milliarden Euro – niemals zuvor haben die EU-Wettbewerbshüter eine höhere Strafe verhängt als am Dienstag gegen Google. Und doch wirkt das Urteil irgendwie lächerlich, denn angesichts eines operativen Ergebnisses der Suchmaschine von 27,9 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr ist das ein Klacks. Der Aktienkurs des Mutterkonzerns Alphabet zuckte denn auch nur kurz.

Dennoch ist das Urteil wegweisend – in zweifacher Hinsicht. Zum einen zeigt es, dass unser geltendes Wettbewerbsrecht grundsätzlich greift – auch bei neuen Geschäftsmodellen im Internet. Zum anderen macht es aber deutlich, dass es noch Mängel gibt – nicht im Recht selbst, aber bei...

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