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27.07.2017

13:52 Uhr

Kommentar zur Luxusbranche

Bling-Bling zieht nicht mehr

VonGeorg Weishaupt

PremiumDer weltweite Kaufrausch ist vorbei, das bekommt die Luxusbranche zu spüren. Sie muss sich wieder auf ihren Kern konzentrieren. Den Umbruch wird mancher Anbieter nicht als unabhängiger Konzern überleben. Ein Kommentar.

Höhere Preise als im Ausland. AFP; Files; Francois Guillot

Chinesisches Hochzeitspaar vor einem Gucci-Laden

Höhere Preise als im Ausland.

Lange Zeit lief das Geschäft für Armani, Gucci, Prada & Co. wie von selbst. Die Chinesen standen vor den Läden Schlange. Umsätze und Gewinne stiegen von Jahr zu Jahr. Die Luxusanbieter eröffneten von New York bis Schanghai einen Flagshipstore nach dem anderen. Und sie dehnten ihre Kollektionen immer weiter aus, um beim Super-Luxushype wirklich alles mitzunehmen, was geht. 

Doch der weltweite Kaufrausch ist vorbei, und das zwingt die erfolgsverwöhnte Branche zur Konsolidierung. Ein aktuelles Beispiel ist das Kaufangebot des US-Handtaschen-Spezialisten Michael Kors für die britische Schuhmarke Jimmy Choo. Kors ist bereit, für das Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar auf...

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