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07.06.2017

16:45 Uhr

Kommentar zur Rentenpolitik

Die SPD traut sich

VonPeter Thelen

PremiumDie SPD verspricht, das Rentenniveau bei den aktuellen 48 Prozent zu stabilisieren – und zeigt damit mutig klare Kante in der Rentenpolitik. Doch ihr Versprechen ist nur bis 2030 durchkalkuliert. Ein Kommentar.

Spätestens ab 2030 wird es richtig teuer. dpa

SPD-Kanzlerkandidat Schulz, Arbeitsministerin Nahles

Spätestens ab 2030 wird es richtig teuer.

In der Rentenpolitik versuchen Martin Schulz und Andrea Nahles derzeit so etwas wie die Quadratur des Kreises auch in der Hoffnung, die SPD so doch noch aus dem Umfragetief zu bringen, in dem die Partei nach drei verlorenen Landtagswahlen scheinbar aussichtslos feststeckt. Sie verspricht den Wählern, das Rentenniveau bei den heute erreichten 48 Prozent zu stabilisieren.

Während beim Koalitionspartner Union offen mit einer weiteren Anhebung des Rentenalters über 67 Jahre hinaus geliebäugelt wird, um die Rente finanzierbar zu halten, wenn ab 2025 die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, schließt die SPD dies kategorisch aus. Einfach weil es eine unzumutbare Belastung...

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