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27.06.2017

14:40 Uhr

Kommentar zur Syrien-Krise

Poker der Großmächte

VonTorsten Riecke

PremiumDas Weiße Haus warnt Assads Regime deutlich vor dem erneuten Einsatz von Giftgas gegen seine Regimegegner im syrischen Bürgerkrieg. Die Drohung ist zugleich ein Kräftemessen Trumps mit Russlands Präsident Putin. Das kann schiefgehen. Ein Kommentar.

Gefallen sich beide in der Pose des „starken Mannes“. AFP; Files; Francois Guillot

US-Präsident Trump (li.), Russlands Staatschef Putin

Gefallen sich beide in der Pose des „starken Mannes“.

Als der frühere US-Präsident Barack Obama 2012 dem syrischen Diktator Baschar al-Assad mit militärischer Vergeltung drohte, stand Amerika kurz vor einer direkten Intervention im syrischen Bürgerkrieg. Obamas Drohung galt für den Fall, dass Assad Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung einsetzen sollte – was er dann ein Jahr später auch tat. Der US-Präsident nahm dennoch den Finger vom Abzug und überließ es den Russen, die Chemiewaffen ihres Verbündeten Assad zu beseitigen. Das war vielleicht der größte außenpolitische Fehler der Obama-Ära.

Jetzt stehen die USA erneut vor einer militärischen Konfrontation in Syrien. US-Geheimdienste haben offenbar Hinweise, dass Assad wieder den Einsatz von...

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