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16.05.2017

13:41 Uhr

Lehren aus der Solarworld-Pleite

Ein Weckruf für die Ökobranche

VonFranz Hubik

PremiumDas grüne Jobwunder ist eine Illusion, das hat die Pleite von Solarworld deutlich gemacht. Und es sollte den Windfirmen eine Lehre sein – denn ihnen droht das gleiche Schicksal wie der Photovoltaikbranche. Eine Analyse.

Primitiv und billig können andere besser. dpa

Windräder und Solaranlagen

Primitiv und billig können andere besser.

Für Brigitte Zypries ist die Energiewende ein „Zukunftsmodell mit weltweiter Ausstrahlung“. Erst Anfang des Jahres ließ die Wirtschaftsministerin eine 20-seitige Broschüre verbreiten, in der alle Segnungen über diese „Erfolgsgeschichte“ nachzulesen sind. Zypries lobt darin etwa, dass bereits ein Drittel des heimischen Stroms aus regenerativen Quellen gespeist wird, und lässt von „zukunftsfähigen Arbeitsplätzen“ schwärmen, die mit der Energiewende einhergingen.

Spätestens jetzt, mit der Insolvenz von Solarworld, Deutschlands letztem großem Hersteller von Photovoltaikmodulen, sollte der Ministerin dämmern, dass ihre Analyse kaum noch mit der Realität übereinstimmt. Das grüne Jobwunder ist eine Illusion. Allein in der heimischen Solarindustrie sind in den vergangenen...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

16.05.2017, 14:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Hubik,

zugegeben, ich verstehe nicht viel von der Windkraftbranche. Aber ein klein wenig vom Wettbewerb. Normalerweise ist es so, dass es Start ups sind, die sich auf neue Geschäftsfelder stürzen. Am Anfang erzielen sie noch kleine Umsätze, die aber vielleicht rasch wachsen. Und irgendwann ist dann der Nischenmarkt groß genug, dass sich auch die Konzerne die Chancen näher ansehen.

Wie ist das nun beim Bau von Windrädern? Sind auch Elektromultis eingestiegen? Oder lassen die den Bau von Windrädern links liegen?

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