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13.06.2017

18:12 Uhr

Nach Chefwechsel beim Autobauer

Gnadenfrist für Opel

VonGrischa Brower-Rabinowitsch

Premium100 Tage gibt PSA-Chef Tavares dem neuen Opel-Chef, um einen Plan vorzulegen, wie der Autobauer bis 2020 profitabel werden könnte. Was wie eine Drohung klingt, ist dringend notwendig. Ein Kommentar.

Die Opelaner beklagen, dass nicht zu erkennen sei, was PSA mit ihnen vorhabe. dpa

Opel-Mitarbeiter in Rüsselsheim

Die Opelaner beklagen, dass nicht zu erkennen sei, was PSA mit ihnen vorhabe.

Wenn die Welt aus den Fugen gerät, dann greift so manch ein Betroffener ganz gerne zu großen Vergleichen. Der Opel-Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug wählte vor einigen Wochen gar einen biblischen Bezug. „Wie eine Arche“ sei Opel zurzeit unterwegs. Doch das Bild ist schief. Opel ist nicht die rettende Arche. Es ist ein Schiff in schwerer See, gerade verlassen vom Steuermann, bald geentert von französischen Konkurrenten.

Und je näher die Übernahme durch die Peugeot-Mutter PSA rückt, desto klarer wird: In den vergangenen Monaten waren so einige falsche Eindrücke von Opel im Umlauf. Die Politik jubelte über vermeintliche Beschäftigungs- und Werksgarantien,...

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