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28.05.2017

23:35 Uhr

Ölmarkt

In Moskaus Händen

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumRussland ist kein Mitglied des Ölförder-Kartells Opec. Doch mit der neuerlichen Förderbegrenzung, begibt sich die Opec in eine gefährliche Abhängigkeit. Ein Kommentar.

Der russische Energieminister Alexander Nowak (links) und Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih. dpa

Halbjahrestreffen der Opec in Wien

Der russische Energieminister Alexander Nowak (links) und Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih.

Sein Pokerface versuchte Alexander Nowak vergeblich aufzusetzen, als er zusammen mit dem saudischen Energie- und Industrieminister und Opec-Präsidenten Khalid Al-Falih die Ergebnisse der Konferenz der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und zehn Nicht-Opec-Mitgliedern in Wien vorstellte. Dem russischen Energieminister waren die Zufriedenheit und der Stolz ins Gesicht geschrieben. Denn Russland gelang es zusammen mit dem Opec-Schwergewicht Saudi-Arabien, mehr als zwei Dutzend Ölländer auf das Duell mit den USA und ihren boomenden Schieferölproduzenten einzuschwören. Die Verlängerung der Förderbegrenzung von täglich 1,8 Millionen Barrel (159 Liter) um weitere neun Monate könnte den Weg zu höheren Ölpreisen frei machen. Das Ölkartell sehnt sich nach...

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