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27.06.2017

10:06 Uhr

Stada-Übernahme

Ein geplatzter Deal, viele Verlierer

VonMaike Telgheder

PremiumIm Übernahmekampf um Stada haben sich vor allem die Hedgefonds verzockt. Doch auch Management und Aufsichtsrat stehen blamiert da. Trotzdem könnte das Milliardenpoker bald von vorne losgehen. Ein Kommentar.

Der gerade mal ein Jahr lang amtierende Vorstandschef muss zeigen, dass er seine ehrgeizigen Wachstumspläne auch alleine umsetzen kann. Stada

Stada-Chef Matthias Wiedenfels

Der gerade mal ein Jahr lang amtierende Vorstandschef muss zeigen, dass er seine ehrgeizigen Wachstumspläne auch alleine umsetzen kann.

Die Übernahme von Stada durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven ist geplatzt. Und man kann sich nur verwundert die Augen reiben. Der Preis für die Aktionäre war mit einer Prämie von fast 50 Prozent auf den Kurs vor Beginn der Spekulationen schlicht gut.

Der geplante Stada-Deal ist bislang einer der interessantesten dieses Jahres. Das gilt nicht zuletzt für die Hedgefonds, die mit mehr als 20 Prozent bei dem hessischen Arzneimittelhersteller eingestiegen waren, in der Hoffnung auf eine höhere Ablöse nach erfolgreicher Übernahme. Dass sie sich jetzt verzockt haben, ist ihr Problem. Aber leider nicht nur. Die anderen Aktionäre sind...

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