Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.12.2017

16:52 Uhr

Umstrittener Börsengang von DWS

Aktionäre werden zu Eigentümern zweiter Klasse

VonBert Fröndhoff

PremiumDie Börsenpläne der bald wieder unter ihrem alten Namen DWS firmierenden Fondstochter der Deutschen Bank sind ein Schlag für die Aktionärsdemokratie. Mitsprache ist unerwünscht. Ein fataler Trend. Ein Kommentar.

Die Fondstochter DWS geht als Kommanditgesellschaft auf Aktien an die Börse. dpa

Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt

Die Fondstochter DWS geht als Kommanditgesellschaft auf Aktien an die Börse.

Mit einem solchen Aufschrei hat die Deutsche Bank wohl nicht gerechnet. Investoren zeigen sich entsetzt darüber, dass die Fondstochter des Geldhauses nicht als Aktiengesellschaft an die Börse gehen will, sondern als Kommanditgesellschaft auf Aktien. So behält die Deutsche Bank den Durchgriff auf die bald wieder unter ihrem alten Namen DWS firmierende Tochter. Die anderen Aktionäre werden am Gewinn, nicht aber an wesentlichen Entscheidungen beteiligt. Die Investoren sehen sich des Mitspracherechts beraubt. Da half auch die Beschwichtigung des Spartenchefs Nicolas Moreau nicht, dass es Vergleichbares in den USA gebe.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×