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06.08.2016

14:27 Uhr

250 Jahre Christie's

Preise die Kunst

VonChristian Herchenröder

PremiumJames Christie startete 1766 mit Versteigerungen von Juwelen, Wein und Waffen. Seine Begeisterung und Beredsamkeit öffneten bald auch die Brieftaschen von Kunstfreunden. Ein Rückblick auf Geschichte des Auktionshauses.

Christie's Auktionator Jussi Pylkkanen in Aktion bei der Versteigerung von Amedeo Modiglianis „Nu couche“. Reuters

Agiert wie ein Dirigent

Christie's Auktionator Jussi Pylkkanen in Aktion bei der Versteigerung von Amedeo Modiglianis „Nu couche“.

BerlinEs war das Debüt eines Generalisten. Als der vom Antiquar zum Auktionator mutierte James Christie im Dezember 1766 seine erste Versteigerung am Londoner Pallmall abhielt, kamen folgende Objekte unter den Hammer: Juwelen, Silber, Möbel, Waffen, Porzellane und Wein. Es war der Beginn einer außerordentlichen Karriere, in deren Verlauf dem 1730 in Schottland geborenen Unternehmer immer wieder große Eloquenz, Professionalität und Enthusiasmus bescheinigt wurde.

Der mit den britischen Starkünstlern Gainsborough und Reynolds befreundete Firmengründer verdankte seinen Aufstieg nicht zuletzt Investoren aus dem Zeitungswesen und einem 10.000-Pfund-Kredit des berühmten Shakespeare-Darstellers David Garrick. „Der große Versucher“, wie ihn die zeitgenössische Presse titulierte,...

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