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21.02.2016

16:26 Uhr

Analyse zur Schlacht von Verdun

Apokalyptischer Totentanz

VonMichael Brackmann

PremiumDer Auftakt der Schlacht von Verdun jährt sich zum 100. Mal. Nun legen erstmals ein deutscher und ein französischer Historiker gemeinsam eine Analyse der unterschiedlich bewerteten Schlacht vor. Ein geglücktes Wagnis.

Synonym für die Sinnlosigkeit des modernen Massenkrieges. AFP; Files; Francois Guillot

Französische Soldaten klettern durch Stacheldrahtverhaue bei Verdun

Synonym für die Sinnlosigkeit des modernen Massenkrieges.

VerdunLazare Ponticelli war Zeit seines Lebens ein bescheidener Mann. Und so merkte kaum ein Deutscher auf, als der aus Italien stammende Franzose 2008 im Alter von 110 Jahren hochbetagt starb. In Paris hingegen gab kein Geringerer als Staatspräsident Nicolas Sarkozy den Tod von Ponticelli bekannt. Die „Grande Nation“ trauerte um ihren letzten Veteran des Ersten Weltkriegs. Am Tag der feierlichen Beisetzung enthüllte Sarkozy im Pariser Invalidendom eine Ehrentafel für die Veteranen.

Weit verbreitete Gleichgültigkeit diesseits des Rheins, nationales Innehalten jenseits – die Reaktionen auf Ponticellis Tod signalisieren, wie unterschiedlich der Krieg 1914 – 1918 in beiden Nachbarländern wahrgenommen wird.

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