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19.06.2016

09:47 Uhr

Arbeiten im Silicon Valley

Opa in der Start-up-Hölle

VonAlexander Demling

PremiumMit 52 heuerte Dan Lyons bei einer hippen Tech-Firma an und erlebte eine Firmenkultur zwischen Kindergarten und Psychoterror. Sein Buch ist eine urkomische Abrechnung – und trifft einen Nerv, auch in deutschen Konzernen.

Süßigkeitenspender, Bierkästen und Plakate mit Inspirations-Plattitüden. Getty Images

HubSpot-Mitarbeiterin im Nickerchenraum

Süßigkeitenspender, Bierkästen und Plakate mit Inspirations-Plattitüden.

DüsseldorfDan Lyons braucht einen Job. Der 52-Jährige ist gerade als Technologiereporter beim kriselnden US-Magazin „Newsweek“ rausgeflogen. Für sein Gehalt könne man fünf frische College-Absolventen anstellen, erklärt ihm seine Chefin. Lyons‘ Frau hat eben krankheitsbedingt ihren Job als Lehrerin gekündigt, die Zwillinge zu Hause sind noch klein.

Kein Problem, redet sich Lyons ein, einer wie ich fällt doch immer auf die Füße. Er, der immer nur aufgestiegen war. Der 2006 sogar zu kurzem Weltruhm kam als Autor des „Fake Steve Jobs“-Tagebuchs, in dem er den egomanischen Apple-Chef parodierte. Doch gute Jobs im Journalismus sind rar im Jahr 2012, gerade...

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