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28.11.2016

10:10 Uhr

Auktionen bei Lempertz

Alte Meister als alternative Währung

VonChristian Herchenröder

PremiumDas Auktionshaus Lempertz ist auf dem Altmeistersektor in Deutschland konkurrenzlos, das zeigte sich auch bei der zurückliegenden Versteigerung. Der Umsatz stieg auf sieben Millionen Euro – weil zwei Russen zuschlugen.

Friedrich Nerlys „Winteransicht auf dem Canal Grande“. Aus Italien kommend, ersteigerte sie ein westfälischer Sammler für 223.200 Euro. Quelle: Auktionshaus Lempertz

Prachtstück unter den Gemälden des 19. Jahrhunderts

Friedrich Nerlys „Winteransicht auf dem Canal Grande“. Aus Italien kommend, ersteigerte sie ein westfälischer Sammler für 223.200 Euro. Quelle:

KölnEs ist immer wieder erstaunlich, wie das Kunsthaus Lempertz für seine Auktionen Alter Kunst neue Sammler aus der Sphäre des wohlhabenden Bildungsbürgertums mobilisieren kann. Doch der alteingesessene Kölner Versteigerer ist auf dem Altmeistersektor in Deutschland nach wie vor konkurrenzlos, in selektivem Rahmen auch beim Kunstgewerbe. Charakteristisch ist die Tatsache, dass das breite Auktionsangebot von ausländischen Einlieferungen, aber mehr noch von ausländischen Käufern geprägt ist. In zwei Tagen wurden rund sieben Millionen Euro umgesetzt (2015: 6,8 Millionen Euro).

In der Altmeisterauktion, die in Zukunft noch stärker ausgesiebt werden könnte, waren zwei Sammler aus russischen Unternehmerkreisen die Hauptkäufer. Einer bot für...

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