Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.10.2016

12:21 Uhr

Auktionskataloge

Wertvolle Notizen

VonSabine Spindler

PremiumDas Münchener Auktionshaus Hugo Helbing war bis 1937 eine Institution mit weltweiter Strahlkraft. Dann kamen die Nazis. Die Forschung profitiert jetzt von seinen mit Preisen und Namen gespickten Auktionskatalogen.

Werbung auf Deutsch und Französisch für noblen Geschmack. Nach Hitlers Machtergreifung setzte die NSDAP einen Treuhänder in der erfolgreichen Galerie ein. Stadtmuseum München

Plakat in der Weimarer Republik

Werbung auf Deutsch und Französisch für noblen Geschmack. Nach Hitlers Machtergreifung setzte die NSDAP einen Treuhänder in der erfolgreichen Galerie ein.

MünchenDie Geschichte des deutschen Kunsthandels vor 1945 hat bis heute unzählige weiße Flecken. Und damit sind nicht nur die schmutzigen Geschäfte mit jüdischen Sammlungen während der Nazizeit gemeint. Ein glanzvolles Kapitel, das bitter endet, wurde in München geschrieben. Die Kunsthandlung Hugo Helbing war von 1887 bis 1938 einer der bedeutendsten Umschlagplätze für Kunst. Mehr als 800 Auktionen organisierte Helbing in München, aber auch in Italien und gemeinsam mit Paul Cassirer in Berlin. Unlängst konnte das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) seine Bestände um 700 annotierte Helbing-Kataloge aus den Jahren 1895 bis 1937 durch die Schenkung der Münchener Kunsthändlerin Gertrud Rudigier...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×