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05.10.2015

14:20 Uhr

HENNING MANKELL

„Wann immer der Tod kommen wird, er wird stören“

VonRegina Krieger

PremiumDer Schwede war nicht nur Bestsellerautor, sondern auch ein aufmerksamer Beobachter der Weltwirtschaft. Mit Henning Mankell sprachen wir Anfang 2014 über Krisen, Europa – und den Tod.

Der schwedische Autor erlag seinem Krebsleiden. dpa

Henning Mankell

Der schwedische Autor erlag seinem Krebsleiden.

Sechs Wochen bevor der Krebs bei Henning Mankell Anfang 2014 diagnostiziert wurde, sprach er mit dem Handelsblatt über Krisen, Europa und seinen Welterfolg, den „Kommissar Wallander“.

Langsam redet er, aber druckreif. Sein Englisch hat nur einen ganz leichten skandinavischen Akzent. Henning Mankell sitzt in seinem Haus südlich von Göteborg, hoch über den Klippen, und schaut aufs Meer. Über alles spricht er, ausführlich und gern, nur nicht über sein nächstes Buch.

Herr Mankell, mit dem „Feind im Schatten“ war die Wallander-Reihe doch beendet. Und jetzt kommt noch ein neuer Krimi aus Ystad, der früher spielt. Warum?

Es passierte so: Kenneth Branagh...

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