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29.07.2016

17:18 Uhr

Modehändler C&A in der NS-Zeit

Schlechter Stoff

VonTanja Kewes

PremiumDie C&A-Dynastie hat ihre Geschichte aufarbeiten lassen. Ergebnis: In der NS-Zeit war der Modehändler ebenso opportunistisch wie geschäftstüchtig. Entschuldigen will sich Clan-Chef Maurice Brenninkmeijer dennoch nicht.

Die Brenninkmeijers haben sich ihrer Vergangenheit spät, aber so weit ersichtlich aus eigenem Antrieb und umfassend gestellt. Draiflessen Collection, Mettingen, Sig. 1409, (Repro Henning Rogge)

C&A-Werbeanzeige der Filiale Leipzig (nach Mai 1938)

Die Brenninkmeijers haben sich ihrer Vergangenheit spät, aber so weit ersichtlich aus eigenem Antrieb und umfassend gestellt.

MettingenWer die Brenninkmeijers, jene verschwiegene Unternehmerdynastie, die den Modefilialisten C&A einst gründete und bis heute erfolgreich mit Vertretern der fünften und sechsten Generation führt, kennen lernen möchte, sollte nach Mettingen fahren. In der 12.000-Einwohner-Gemeinde im Tecklenburger Land bei Osnabrück steht bis heute das Stammhaus der Brenninkmeijers. Der sogenannte Brenninckhof in der Bauernschaft Wiehe ist ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das Gebäude ist baufällig und wegen Einsturzgefahr abgesperrt. Der Schriftzug auf dem Balken über dem Eingangstor ist aber noch gut zu entziffern: „Dies Haus steht in Gottes Hand, der Herr bewahr‘s vor Feuer und Brand. Und alle, die da...

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