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03.06.2017

13:59 Uhr

Theresa May vs Jeremy Corbyn

Humor gegen Hybris

VonKatharina Slodczyk

PremiumTheresa May erlebt eine Art politischen Albtraum: Ohne Not setzte die britische Premierministerin Neuwahlen an, weil der Gegner gerade schwach schien. Doch seither holt Labour-Chef Jeremy Corbyn auf. Und holt auf. Und holt auf...

Wenige Tage vor der Wahl haben sich die Rollen vertauscht. AFP; Files; Francois Guillot

Jeremy Corbyn (li.), Theresa May

Wenige Tage vor der Wahl haben sich die Rollen vertauscht.

LondonIhre Methode, unangenehme Fragen abzuwehren, hat sich lange Zeit bewährt: ausweichen, den Gegner attackieren – und dann zu einer Botschaft überleiten, die einen selbst gut aussehen lässt. Doch an diesem Abend geht es schief. Theresa May will bei einem Fernsehauftritt nichts zu den Kosten ihrer Wahlversprechen sagen. Stattdessen kritisiert sie die Opposition: Deren Zahlen ergäben keinen Sinn. Ein Zwischenrufer aus dem Publikum unterbricht: „Sie nennen dafür gar keine Zahlen!“ Alle im Studio brechen in Gelächter aus.

Auch Jeremy Corbyn hat seine Art, auf unangenehme Fragen zu reagieren – mit Selbstironie. Der Labour-Chef fordere seit Jahren die Abschaffung der Monarchie...

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