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21.02.2015

12:59 Uhr

Bestsellerautor Martin Suter

„Reichtum muss gelernt werden“

VonThomas Tuma, Regina Krieger

PremiumSein neues Buch „Montecristo“ provoziert die Frage: Welche Opfer dürfen für den Erhalt des Finanzsystems gebracht werden? Im Interview spricht der Schweizer Martin Suter über Banker und sein Leben in Guatemala.

„Geld verwandelt Menschen.“ für Handelsblatt

Martin Suter

„Geld verwandelt Menschen.“

Zürich, ein Apartment hoch über dem See. Im Kamin knacken Holzscheite. Der Hausherr bringt Tee und Petit Fours. Martin Suter ist heimgekehrt. Bislang lebte der 66-jährige Bestsellerautor („Small World“, „Der Koch“) mit Frau und Kind meist in Guatemala oder seinem Haus auf Ibiza. Seit vergangenem Jahr ist das Züricher Domizil wieder der Dreh- und Angelpunkt der Familie. Und hier, in der Welt des großen Geldes, spielt auch Suters neuer Roman, der Wirtschaftskrimi „Montecristo“.

Herr Suter, was für ein Verhältnis zum Geld haben Sie?
Ein ungezwungenes. Geld ist für mich kein Statussymbol. Ich habe nur immer versucht, dafür zu sorgen, dass...

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