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14.10.2016

11:20 Uhr

Buch über den aufgeklärten Orient

Dort, wo die Sonne aufgeht

VonMichael Brackmann

PremiumDie Weltgeschichte entwickelt sich für viele als langsamer Siegeszug westlicher Werte. Der Oxford-Historiker Peter Frankopan stellt dem Bild eines aufgeklärten Orients das eines kriegerischen Okzidents entgegen.

Lange beneideten westliche Besucher den Osten um seine Bauwerke. De Agostini/Getty Images

Brücke im iranischen Isfahan

Lange beneideten westliche Besucher den Osten um seine Bauwerke.

BonnEs sind meist die Sieger, die Geschichte schreiben, nicht die Besiegten. Francis Fukuyama rief 1992 sogar „das Ende der Geschichte“ aus. Der US-Politikwissenschaftler verbreitete die „gute Nachricht vom Ende des Kalten Krieges“ und erläuterte, mit dem Sieg des westlich-liberalen Kapitalismus über den sozialistischen Ostblock habe die Geschichte ihre letzte, friedliche Bestimmung gefunden. Bald würden weltweit Demokratie und Marktwirtschaft herrschen.

Heute – nach zahllosen weiteren Kriegen, der gefährlichen Konfrontation zwischen den Großmächten USA und Russland in Syrien, der Weltfinanzkrise, dem Erstarken des militanten Islamismus und dem Erfolg autoritärer rechtspopulistischer Bewegungen – wissen wir: Fukuyama hat sich gründlich geirrt. Sein Irrtum...

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