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02.04.2017

08:04 Uhr

Bücherrezension

Abgesänge auf den Nationalstaat

VonNorbert Häring

PremiumMehr „Global Governance“ oder zurück zur Kleinstaaterei? Zwei neue Bücher polemisieren gegen das Konstrukt des Nationalstaats – und machen unfreiwillig deutlich, dass er auch weiter ohne Alternative ist.

Der Nationalstaat sei in einer Schieflage, argumentieren die Autoren. mauritius images

Terrorismus, Klimawandel, Demokratie

Der Nationalstaat sei in einer Schieflage, argumentieren die Autoren.

FrankfurtLange fehlte eine grundsätzliche Diskussion darüber, auf welcher Ebene unser Gemeinwesen organisiert werden soll. Als wünschenswert und zugleich unvermeidlich haben Politik und Gesellschaft eine sich vertiefende Verflechtung des Wirtschaftslebens und eine immer weiter abnehmende Regelungsfähigkeit der Staaten hingenommen. Das hat sich geändert, seit nationalistische Bewegungen und Parteien – von Ungarn und Polen über Deutschland und Frankreich bis nach Großbritannien im Norden und Italien im Süden – gegen die Europäische Union (EU) und die Globalisierung polemisieren. Der Stimmungswechsel zwingt die Befürworter des Internationalismus, mit eigenen Argumenten für die Vorteile wirtschaftlicher und europäischer Integration zu werben und sich mit den Perspektiven...

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