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10.06.2017

12:06 Uhr

documenta 14 in Kassel

Zeit der Unsicherheit

VonSusanne Schreiber, Johannes Wendland

PremiumNach Athen hat nun in Kassel mit der documenta 14 die wichtigste internationale Schau für zeitgenössische Kunst eröffnet. Sie steht ganz im Zeichen der kritischen Auseinandersetzung mit den aktuellen politischen Themen.

Wer Marta Minujins Mahnmal für Demokratie näher kommt, erkennt die besonderen Bausteine des Tempels. Rudolf Wichert für Handelsblatt

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KasselEs sieht nicht gut aus für Kassel gegen Athen. Noch drei, vielleicht vier Züge, und die Athener Übermacht wird den Kasseler König in eine aussichtslose Stellung gebracht haben. Schachmatt. Der Kameruner Künstler Bili Bidjocka hat die erstmalige Aufteilung der documenta 14 (d14) auf zwei Standorte originell umgesetzt: Er lässt die beiden Städte gegeneinander Schach spielen. Auf einer Website können Anhänger von Kassel oder Athen jeweils 24 Stunden lang über den nächsten Zug abstimmen. Es herrscht streng demokratisches Mehrheitsrecht. Und damit scheinen, zumindest beim Schach, die Griechen besser umgehen zu können. Die Besucher können den Stand des Spiels in einer...

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