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07.05.2017

12:19 Uhr

Documenta

Und jetzt ab nach Kassel!

VonSusanne Schreiber
Quelle:Handelsblatt Magazin

PremiumErstmals findet die Documenta in zwei Städten statt. Dem Athener Ausstellungsteil wurde teils heftig deutscher Kulturimperialismus vorgeworfen. Doch was erwartet Kunstinteressierte ab 10. Juni in Kassel? Eine Prognose.

Tanz ist eine wichtige Ausdrucksform dieser Documenta. Die aus Zypern stammende New Yorkerin Maria Hassabi inszeniert ihre Performances dort, wo Menschen sind, ohne die Distanz einer klassischen Bühne. Ihre Tänzer schaffen keine Formen, sondern lassen vielmehr durch Verlangsamung Kraftfelder entstehen, die dem Betrachter deutlich machen, wie er Formen fühlt. „Interaktive Performance in einem Kunstmuseum“, 2016 mauritius images

Maria Hassabi

Tanz ist eine wichtige Ausdrucksform dieser Documenta. Die aus Zypern stammende New Yorkerin Maria Hassabi inszeniert ihre Performances dort, wo Menschen sind, ohne die Distanz einer klassischen Bühne. Ihre Tänzer schaffen keine Formen, sondern lassen vielmehr durch Verlangsamung Kraftfelder entstehen, die dem Betrachter deutlich machen, wie er Formen fühlt.

„Interaktive Performance in einem Kunstmuseum“, 2016

KasselDas gab es noch nie: eine Kasseler Documenta, die nicht in Kassel eröffnet wurde! Der Kurator Adam Szymczyk ließ seine „d14“ zweiteilen und bereits im April in Athen starten. Die Fortsetzung der Weltkunstschau, die seit 1955 alle fünf Jahre in Nordhessen stattfindet und dort zuletzt 860.000 Besucher zählte, beginnt in Kassel erst im nächsten Monat, am 10. Juni. Als Fortsetzung. Neun Wochen nach Athen, das hier mal vornweg sein durfte.

„Von Athen lernen“ lautet gar das Motto, mit dem Szymczyk das Doppelprojekt überschrieb. Was heißt das für den Besucher? Der Kunstfreund mag in Athen, Kassel oder in beiden Austragungsorten...

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