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22.04.2016

08:42 Uhr

Egidio Marzona

Die Ideen der Künstler verteidigen

PremiumDer Mäzen Egidio Marzona hat seine Avantgarde-Sammlung an Berliner Museen verschenkt. Der letzte Teil einer Schau seiner Schätze ist im Hamburger Bahnhof zu sehen.

Egidio Marzona: Der Sammler ist auch ein passionierter Archivar. Quelle: Marcus Schneider (Foto)

Hort von 1,5 Millionen Briefen und Dokumenten

Egidio Marzona: Der Sammler ist auch ein passionierter Archivar. Quelle: Marcus Schneider (Foto)

BerlinMarkantes Erkennungszeichen des passionierten Megasammlers ist das schwarze Outfit und die unvermeidliche Pfeife im Mund. Im Übrigen hält sich der Italiener Egidio Marzona (Jahrgang 1944), dem Berlin seit 2003 zur Wahlheimat wurde, stets bescheiden zurück. Wir treffen uns in seiner Villa im Berliner Westend, in deren Wohnzimmer Arbeiten von Carl André, Yves Klein oder Marcel Duchamp einen ersten Eindruck seines Kunstgeschmacks geben.

Als Erbe einer Bielefelder Baufabrikantenfamilie, der nicht in den Betrieb einsteigen wollte, sondern ihn verkaufte, kam Marzona 1968 zur Kunst. Es war der legendäre Düsseldorfer Galerist Konrad Fischer, der ihn auf den „Geschmack“ der damals radikal neuen,...

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